Die Digitalisierung unseres Lebens schreitet voran. Dies bringt viele Chancen mit sich, birgt aber auch Gefahren für uns Menschen. Diese beiden Pole erfahren auch Kinder sehr bald in ihrem Leben.

Themen der Digitalisierung müssen daher zwangsläufig auch Themen der Schule sein. Kinder müssen auf ihrem Weg die positiven Seiten der Digitalisierung für sich nutzen lernen, brauchen aber auch fachkundige Begleitung, um die Risiken zu erkennen.

Außerdem müssen Kinder schon sehr bald begreifen, dass der digitale Raum eine erweiterte Form der Gemeinschaft unter uns Menschen ist und müssen lernen, wie man sich darin verhält.

Der Bund unterstützt ab dem Schuljahr 2021/22 die digitale Bildung mit der sogenannten Geräteinitiative: die Kids bekommen ein digitales Endgerät zur Verfügung gestellt, welches in den Besitz der Eltern übergeht. Ein Selbstkostenbeitrag von 100 Euro ist von den Eltern zu tragen. Damit schafft der Staat Österreich auch im Bereich der Digitalisierung der Bildung ein Stück mehr Chancengleichheit.


Internet Policy

In eine Gemeinschaft wächst man hinein – Regeln helfen uns dabei. Dies gilt nicht zuletzt auch in den vielfältigen digitalen Gemeinschaften wie dem Internet oder den sozialen Netzwerken.

An der Schule üben wir das Verhalten auch in dieser Ebene ein. Unsere IT-Benutzerordnung gibt uns das Grundgerüst dafür. In den Stunden der digitalen Grundbildung, dem sozialen Lernen und in Workshops gibt’s vielfältige Trainingsmöglichkeiten.

Unsere IT-Benutzerordnung wurde übrigens auch unter Mitsprache von Schülerinnen und Schülern erstellt!

Digitalkonzept

Digitales Lernen in der Schule braucht Konzepte und vorausschauende Verantwortung. Erziehung und Lehren hat sich immer am Wohl und am Schutz des Kindes zu orientieren. Dabei ist zu beachten, dass Neuerungen nicht automatisch Verbesserungen des Lebens bedeuten und fast immer eine Balance mit dem Herkömmlichen brauchen. Digitalisierung von Schulen ist kein Selbstzweck. Dies ist auch ein zentraler Punkt unseres Digitalkonzepts, geht es doch für unsere Kids um beides: Das Gut-verankert-Sein in der analogen, der greifbaren Welt und die Chancen der digitalen Welt.

Digitalkonzept der Sport Mittelschule Schwanenstadt.

E-Learning Team

Das E-Learningteam bzw. die Steuerungsgruppe für digitales Lernen setzt sich an unserer Schule aus der Direktorin Erika Fehringer, und folgenden KollegInnen zusammen: Wolfgang Kiesenhofer – IT Kustode und Betreuer des Schulnetzwerkes, Franz Baumgartinger – IT Verantwortlicher/Homepage, Brigitte Maurerbauer – SQA Koordinatorin und Vertreterin Fach Deutsch, Daniela Thallinger – Lerndesignerin und Vertreterin Fach Deutsch, Anja Pangerl und Dajana Borojevic – Medienarbeit (facebook und instagram), Andreas Spitzer – Vertreter Fach Englisch, Manuela Reiter – Vertreterin Fach Mathematik.

Geräteinitiative

Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 wird jede Schülerin und jeder Schüler in der 5. und 6. Schulstufe mit einem digitalen Endgerät (Tablet oder Laptop) ausgestattet. Die Hauptkosten übernimmt der Bund. Eltern zahlen einen Selbstkostenbeitrag. Welche Geräte angeschafft werden, entscheidet jede Schule autonom nach ihren Anforderungen.

Wir begrüßen diese Initiative und sind schon jetzt intensiv am Arbeiten, damit diese Geräte an der Schule sinnvoll eingesetzt werden können.

Da zum jetzigen Zeitpunkt (Dezember 20) vom Bund noch nicht alle Gegebenheiten für diese Initiative bekannt sind, werden wir hier in Zukunft jeweils den aktuellen Stand kommunizieren.

Lernplattform

An unserer Schule wird für das digitale Lernen die Lernplattform „G Suite – Google for Education“ verwendet. Jede Schülerin und jeder Schüler wird in der Domain „sportnms-schwanenstadt.at“ angemeldet und erhält für die digitale Kommunikation eine eigene Mailadresse (vorname.nachname@sportnms-schwanenstadt.at) für die Zeit seines/ihres Aufenthalts an unserer Schule.

Diese digitale Lernplattform ist in Zeiten von Distance-Learning während der Coronaepidemie ein gutes Mittel, um auch in einer solchen Situation den Unterricht aufrecht zu erhalten. Diese Art Wissen weiterzugeben und zu wiederholen, wird aber auch in Präsenzzeiten immer wieder zur Anwendung kommen.